Decline of a Nation: Pass The Chocolate

Ist ja schön, dass die Briten ihr ramponiertes lukullisches Image etwas aufpolieren und nicht nur das angeblich weltbeste Restaurant ihr Eigen nennen, sondern dank Jamie Oliver jetzt auch ihre Schulküchen auf Vordermann bringen. Aber man muss seine Grenzen kennen. Und die sind, für mich als ausgewiesener Auberginenexpertin und -Kennerin, so beschaffen, dass Auberginen mit Schokoladensoße bestenfalls im kulinarischen Todesstreifen, wenn nicht gar ganz außerhalb der Welt des Essbaren liegen. Eventuell, um in den philosophischen Bereich zu gehen, sogar außerhalb der Welt des Denkbaren!
(Solange die Briten solche Steilvorlagen liefern, erübrigt sich auch jede Erwähnung Rooney’schen Charmes und Cole’scher Doppelknoten)

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Wie ein Fluch…

…verfolgt er mich, der Fußball, aber das muss ich jetzt schon erwähnen: der geschätzte Freund und ruhelose Rechercheur Deißner hat für die WAMS doch tatsächlich ein Interview mit dem schönsten Italienexport seit Carlo Pedersoli, will sagen dem knusprigsten Schweizexport seit dem Berner Rösti geführt: Michelle Hunziker! Und zwar, wie könnte es anders sein, über Fußball. Ich will an dieser Stelle gar nicht erwähnen, wer ob dieser Tatsache neidgrün anläuft und geifernd mit den Füßen aufstampft. Lest selbst!

(Die Frage, die Michelle als erstes an Michael Ballack stellen würde, ließe sich übrigens, glaube ich, auch ohne Befragung des Betreffenden nach Lektüre dieses Artikels zufriedenstellend beantworten.)

Brandopfer

Um mal von diesem unseligen Fußball wegzukommen: bei meiner Wanderung vorletztes Wochenende zum Schloss Elmau – in Begleitung der IT und der luxemburgischen Heuschrecke Dr. K – habe ich mir einen zünftigen Sonnenbrand geholt. Trotz der sofortigen Behandlung mit meinem Wundermittel geht mir jetzt die Haut an den Schultern ab wie einer sich häutenden Riesenschlange. Uäh! Ach ja und übrigens: das doofe Hotel ist nach dem Großbrand von 2005 keinesfalls schon wieder aufgebaut. Auf unserer Wanderung (die zugegebenermaßen eher ein Rentnerspaziergang mit ausgiebigem Mittagessen war) zählte ich sage und schreibe sechs Baukräne. Man kam sich vor wie in Berlin Mitte.  Als nächstes ist – allerdings von Hamburg aus – ein Ausflug nach St.-Peter-Ording geplant. Da kann ich dann – hoffentlich ohne Baumaschinen – meinen Sonnenbrand wieder auffrischen. Vielleicht gibts sogar Feuerquallen dort, für das etwas andere Brandvergnügen. Juhu!

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