
…sogar die Schaufensterpuppen auf der Schellingstraße frieren sichtlich.
Brrrrrr!

…sogar die Schaufensterpuppen auf der Schellingstraße frieren sichtlich.
Brrrrrr!
…dafür,
dass es viel zu kalt ist:
7. Du freust Dich, wenn Du alarmierende Berichte über das Scheitern des
Kyoto-Protokolls liest
6. Du suchst die Nähe stark schwitzender Menschen in der Annahme, sie gäben auch
mehr Körperwärme ab
5. Die Engländerinnen, Die Dir auf der Straße entgegenkommen, tragen Oberteile
4. Du erwägst ernsthaft den Kauf von
Mukluks
3. Dein Schneemobil springt nicht mehr an
2. Die Engländerinnen, Die Dir auf der Straße entgegenkommen, schnallen Spikes
an ihre Flipflops
1. Du gehst im Pelzmantel vor die Tür, obwohl Du über Tierethik promovierst
Eine herrlich böse Glosse zur “Du bist Deutschland”-Kampagne findet sich in der Zeit. Jens Jessen sollte in Zukunft von seinen faden Leitartikeln absehen und immer so weiter ätzen:
“Den Höhepunkt an Zynismus gewinnt die Kampagne aber in dem Fernsehspot, der Schwule und Behinderte auf dem Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals versammelt. Der Bildeinfall ist in seiner Häufung diskriminierter Randgruppen so geschmacklos, dass man unweigerlich an jene alten Witze denken muss, die mit dem Satz »Jude allein reicht wohl nicht« endeten. »Du bist Deutschland.« Ei freilich! Auch Juden, Schwule und Mongoloide waren
Deutsche. Jetzt sind sie aber tot. Ehrlicher wäre es gewesen, einen schneidigen SS-Offizier mit der Unterschrift »Du bist Deutschland« zu zeigen. Damit wäre man der Wahrheit schon näher gekommen; übrigens auch der Einsicht, dass allzu viel Trost aus dem Nationalstolz gerade von dem klügeren Teil der Deutschen nicht mehr gefordert werden kann.”
Und zwar Roman Herzog bei meinem Liebling Peter Hahne. Das Interview (Video
bei zdf) fand anscheinend im gleichen Studio statt, in dem auch die
Teletubbies gedreht werden. Herzog sagt, man müsse "mit eisernem Besen kehren"
(eines meiner Lieblingsidiome!), Hahne zitiert "obwohl jetzt Kinder zuschauen"
(!!!) Götz von Berlichingen. Herzog wird ja, insbesondere seit seiner vollkommen
wirkungslosen Ruck-Rede, gerne als besonders mutig gerühmt. Wirklich mutig
fand ich, dass er Karl Valentin als seinen "Landsmann" bezeichnet, obwohl Herzog
bekanntlich Nieder-, Valentin Oberbayer, besser Münchner ist. Der scheißt se
nix!
…ist er hier Platz 1:
Platz 2 belegt natürlich Herr Anus, unser beliebter Kassierer im Hiltensberger-Plus.
Don Stanislao disobeyed JP2 and kept his diary instead of burning it, as he had been ordered by Jesus’ deputy himself. Judas!
"Be not curious in unnecessary matters: for more things are shewed unto thee than men understand." Ecclesiasticus, 3:23
In other news: celibacy reduces century-old doters grown men to sobbing, cat-fighting pubescent girls:
"[In October 2003] In the same month the present pope, then Cardinal Joseph Ratzinger, told a journalist he bumped into on the street that John Paul was "in a bad way" and that the faithful should pray for him – an innocuous enough remark, but so infuriating to Archbishop Dziwisz that his rebuke reduced Cardinal Ratzinger to tears, which Archbishop Dziwisz then made public."
…sind wir ja gewohnt, aber wer hätte gedacht, dass an der LMU laut "Webinfo" bereits Dozenten unterrichten, die lediglich 85-prozentige Personen sind?

Wie muss es da erst an TU oder FH aussehen…
…sind die amerikanischen Wissenschaftler wirklich zu weit gegangen! Diese
von rücksichtslosen, fortschrittsgläubigen Vertretern der
Kultur
des Todes hergestellten Mischwesen rufen bei jedem anständigen Menschen
Ekel, Abscheu und Verzweiflung hervor. Um Rifkin zu zitieren: "In dieser Welt
darf die Natur gnadenlos manipuliert werden, solange die Interessen und Launen
einer einzigen Art – des Homo Sapiens – dadurch befriedigt werden."
Nichts für
schwache Nerven!
Note that STD is defined by Bush's health officials as "The ugly itchy thingy
that only unmarried, too good-looking sluts get"
Lest Willi Winklers Peter-Hahne Artikel in der SZ am Wochenende. Nach einer Einführung in die Thematik der Weltuntergangspredigt ("Das bewährte Grundgesetz ‘Früher war alles besser’ hat sich also verbessert zu ‘Alles wird immer noch schlimmer’") stellt er überrascht fest:
"Der derzeit erfolgreichste unter den hären Predigern ist Pether Hahne. Sein Traktätchen "Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft" (Johannis-Verlag) sollte wenigstens den deutschen Buchhandel vorm Untergang retten. Als Literaturkritiker könnte man sich das leicht machen: Das Buch ist rasend schlecht geschrieben, es kann von keinem Lektor durchgesehen worden sein, es besteht aus nicht einmal Fünfpfennig-Weisheiten und ist ein überaus kolossaler und rechter Vollschmarrn. Nun aber ist dieser Schmarrn nach einem halben Jahr in der 28. Auflage, was – der Verlag ist da zurückhaltend – einer Auflage von mehr als 200.000 Stück entspricht."
Man sieht, dieser Hahne ist ein Phänomen, dessen man sich einmal annehmen sollte (das Buch kommt natürlich sofort auf meine Amazon-Wunschliste). Ich empfehle außerdem den Besuch seiner Homepage (‘Toll, dass Sie Sich eingeklickt haben!"). Dort bekommt man auch einen Überblick über seine ‘Publikationen‘ – es ist immerhin ein Zeichen für gesunde Selbsteinschätzung, dass er sie nicht ‘Bücher’ zu nennen wagt. Beim Geschenkbändchen "Mit dem Herzen schauen" fällt mir mein guter Schwager ein, der in epistemologisch-theoretischer Abwandlung Saint-Exupérys zu sagen pflegt: "Man sieht halt doch nur mit den Augen gut."
Mit links löst "Topjournalist" (!) Hahne, der nebenbei Kolumnist der BamS ist, auch noch das Theodizee-Problem, an dem sich andere Schlaffis (siehe Epikur, Leibniz, Hegel) jahrhundertelang die Zähne ausgebissen haben. Und zwar auf 64 Seiten à € 2,50 in der kartonierten Publikation "Leid – Warum lässt Gott das zu?". Der Klappentext beginnt dabei mit der wohl bemerkenswertesten und sinnhaltigsten Aneinanderreihung von Worten, die die westliche Zivilisation jemals hervorgebracht hat: "Leid – immer ein aktuelles Thema! Resignation, Auflehnung, Anklage – das sind die häufigsten Reaktionen gegen diesen oft unsichtbaren Feind."
Wie Winkler passend bemerkt: "Da kann auch ein Gott nicht mehr helfen."