Mindmap, die: graphisch-textuelles Mittel aus der Gattung der Verständnisverhinderer (decomprehensia). Mit einer M. gelingt es, komplexe Zusammenhänge, die dem Darstellenden verstandesmäßig nicht zugänglich sind, so darzustellen, dass die intellektuelle Erfassung in noch weitere Ferne rückt. Der Weg von der M. zum ->Fließtext ist – nach einer überlieferten Volksweisheit – in etwa so steinig wie der von Kandahar nach Kabul. M. werden hauptsächlich empfohlen in Büchern mit Titeln wie "Lernen lernen für Dummies", "Der Neuronen-Faktor", "So werden Sie fit im Kopf" und "Steigern Sie ihr geistiges Potential – die Visual-Cognition-Methode."
Dagegen bin ich ja ein großer Freund der Flow Chart, hier etwa ein Exemplar, das einem bei der Entscheidung für oder gegen ein Vista-Upgrade helfen soll.

27. August 2007 at 13:18
Das Vista-Ding ist großartig. Und wahr. 😀
27. August 2007 at 13:43
Und handschriftliche Mindmaps haben in der Regel eines gemeinsam_ man kann sie nicht lesen…
27. August 2007 at 14:48
Auch von hier ein Dank für den Vista-Flowchart (heh, ich bin fast bist nach unten durchgekommen!)
27. August 2007 at 15:31
Eine Sammlung der besten Flowcharts gibts bei BoingBoing. Darunter auch so Schmuckstücke wie die "Panflöten-Flowchart"…
27. August 2007 at 21:16
Sehr schön, der Panflöten-Flowchart ist fast noch besser, kurz und schmerzlos.
28. August 2007 at 11:51
Da gibt es auch was als Papier. Da guck ich immer gern zum Kaffee rein und freue mich meines Lebens.
28. August 2007 at 21:06
Aber Mindmap-Programme exportieren deine Mindmap ganz toll nach Wörd. Damit hast du doch fast schon Fließtext.(Nein, ich benutze kmein Mindmap-Programm nicht. Ich schreibe alles in ASCII. Was man nicht in ASCII schreiben kann, ist es nicht wert gedacht zu werden. So.)