Visualisierung: nein Danke

Mindmap, die: graphisch-textuelles Mittel aus der Gattung der Verständnisverhinderer (decomprehensia). Mit einer M. gelingt es, komplexe Zusammenhänge, die dem Darstellenden verstandesmäßig nicht zugänglich sind, so darzustellen, dass die intellektuelle Erfassung in noch weitere Ferne rückt. Der Weg von der M.  zum ->Fließtext ist – nach einer überlieferten Volksweisheit – in etwa so steinig wie der von Kandahar nach Kabul. M. werden hauptsächlich empfohlen in Büchern mit Titeln wie "Lernen lernen für Dummies", "Der Neuronen-Faktor", "So werden Sie fit im Kopf" und "Steigern Sie ihr geistiges Potential – die Visual-Cognition-Methode."
Dagegen bin ich ja ein großer Freund der Flow Chart, hier etwa ein Exemplar, das einem bei der Entscheidung für oder gegen ein Vista-Upgrade helfen soll.

7 Responses to “Visualisierung: nein Danke”

  1. Unknown's avatar Oweh Says:

    Das Vista-Ding ist großartig. Und wahr. 😀

  2. Unknown's avatar Stadtneurotiker Says:

    Und handschriftliche Mindmaps haben in der Regel eines gemeinsam_ man kann sie nicht lesen…

  3. Unknown's avatar probek Says:

    Auch von hier ein Dank für den Vista-Flowchart (heh, ich bin fast bist nach unten durchgekommen!)

  4. Unknown's avatar cohu Says:

    Eine Sammlung der besten Flowcharts gibts bei BoingBoing. Darunter auch so Schmuckstücke wie die "Panflöten-Flowchart"…

  5. Unknown's avatar probek Says:

    Sehr schön, der Panflöten-Flowchart ist fast noch besser, kurz und schmerzlos.

  6. Unknown's avatar Oweh Says:

    Da gibt es auch was als Papier. Da guck ich immer gern zum Kaffee rein und freue mich meines Lebens.

  7. Unknown's avatar felix Says:

    Aber Mindmap-Programme exportieren deine Mindmap ganz toll nach Wörd. Damit hast du doch fast schon Fließtext.(Nein, ich benutze kmein Mindmap-Programm nicht. Ich schreibe alles in ASCII. Was man nicht in ASCII schreiben kann, ist es nicht wert gedacht zu werden. So.)


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