Wetten, dass meine werten Blogleser sich schon oft gefragt haben – ja, eigentlich ständig fragen! – ob "Mensch" eine natürliche Art ist und was dies für das ethische Problem der "marginal cases" bedeutet? Ja, so ein Zufall, ich nämlich auch! Deshalb hab ich auch eine Seminararbeit drüber geschrieben.
Wer die Spannung jetzt schon nicht mehr aushält, wen diese Ankündigung noch nicht ausreichend abgeschreckt hat, und wessen Englischkenntnisse ausreichend sind, der darf sich hier (unter dem in diesem Zusammenhang naheliegenden Titel: "‘Human’ as a natural kind – a solution to the problem of marginal cases?" ) das paper* mal ansehen. Da ist sogar ein Bild drin!!**
Kritik, insbesondere in Form von überschwenglichem, fast übertrieben aber dennoch glaubhaft wirkendem Lob, ist ausdrücklich erwünscht.
(*) Für die Anglizismenfeinde: ja, paper. Neulich war ein Referent aus der Schweiz da, der die vor dem Vortrag ausgeteilten Zettel hartnäckig als "Tischvorlage" bezeichnete. ‘Tschuldigung, oder soll ich sagen: sorry, da ist mir "handout" ja noch lieber…Dabei haben die Schweizer auch dezidiert schöne Bezeichnungen, z.B. "Grillieren." Grillieren ziehe ich natürlich jedem Barbecue (oder gar "BBQ") vor.
(**) Ok, es ist nur ein Diagramm, aber für einen philosophischen Aufsatz ist das schon Hammer!
