Meine Suppe ess ich (nicht)!

Wer schon immer mal eine blaue Suppe essen wollte (vielleicht aufgrund der Inspiration durch Bridget Jones) findet hier ein Rezept dafür. Ganz ohne Lebensmittelfarbe (oder gar Fäden), dafür aber auch noch kalt. Das Geheimnis sind blaue Kartoffeln. Mag sein, dass das die "Ur-Kartoffeln aus den Anden" sind, aber Fortschritt hat auch im Bereich der Gemüsezucht seinen Sinn. Eine ähnlich unschöne Lilafärbung von Suppen und Eintöpfen erreicht man übrigens durch sog. "Urmöhren", die auch ansonsten kein Cohu-Prädikat verdienen (holzig!).
Suppentechnisch sehr zu empfehlen ist hingegen der Hallertauer Hopfenspargel, eine Gourmet-Spezialität, die Cohu am Ostersonntag in gar köstlicher Suppen-Form aufgetischt wurde. Wie Spargel schmecken diese Hopfensprossen, nur aromatischer, ein wenig nussig, köstlich (wenn auch farblich nicht sehr ansprechend, da zwischen Leichengrau und Rentnerbeige changierend). Einziger Nachteil: nach dem Genuss der Suppe wird man schlagartig müde. Evt. aber eine Lösung für Kinder mit ADHS – zwei Fliegen mit einer Klappe, gesunde Ernährung und Ruhigstellung. Cohu lässt sich das mal patentieren und plant, Zappelin Konkurrenz zu machen.

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