Momentan sind wohl Bürokratiewochen. Cohu durfte zwar keine Steuererklärung abgeben, dafür aber versuchen, ihre "Bezügemitteilung" zu verstehen, für ihre (übrigens mal wieder geiler Ausdruck) "Niedriglohn-Beschäftigung in der Gleitzone" (nicht zu verwechseln mit der – auch schön – "geringfügigen Beschäftigung"). Dabei ist ihr nicht die Feinheit entgangen, dass sie zwar – jetzt zwangsläufig innig an den warmen Busen der Solidargemeinschaft gepresst – monatlich 11,73 in eine Arbeitslosen"versicherung" einzahlen darf, aber natürlich (aufgrund einer Befristung auf 6 Monate) gar keinen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe erwirbt. Abzocke!, würde die Springerpresse sagen, und das mit Recht! Ob ich von meinen Renten"versicherungs"zahlungen (immerhin mehr als 50€ im Monat!) jemals wieder etwas sehen werde, bleibt mir ein Rätsel. Aber ihr ahnt es: wieder bin ich dem Anarchokapitalismus ein Stück näher gekommen!
