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| Bei Hölzl beworben: BDSM-Berliner, aber ohne Wowi-Grußwort |
Ich habe das Verfahren für den "Krapfentest" verändert und mache jetzt einen Dauertest bei der Conditorei Hölzl (Türken Ecke Schelling), um die gleichbleibend gute Qualität des dort hergestellten Schmalzgebäcks sicherzustellen. Nach einer Woche erste Resultate: die Qualität der Hölzl-Krapfen schwankt auf der nach oben offenen Fingerschleck-Skala ganz beträchtlich. Das, glaube ich, liegt daran, ob der Krapfen ein paar Sekunden zu lang im Fett lag oder letzteres ein Paar grad zu heiß oder kalt war: manchmal (diese Woche 1x) schmeckts fettig, sonst lecker knusprig bis zart-weich. Die Marmelade (habe nur Aprikose probiert) ist dagegen immer gleich gut. Beschließe jedoch, die Variabilität als eine gelungene Metapher auf das Leben aufzufassen und bleibe nach wie vor bei Hölzl. Schon wegen der Werbung!

