Die Vorschläge der Fahrplanauskunft "EFA" für ÖPNV-Verbindungen durch München sind öfters ganz unterhaltsam (beliebt z.B.: bei Flughafenfahrten Umsteigen – statt am Hauptbahnhof – in Feldmoching. Wenn man da dann nämlich die S verpasst, kann man gleich wieder heimfahren und alle für den Tag geplanten Flugreisen vergessen).
Aber Folgendes fand ich jetzt wirklich beeindruckend: für den Weg von mir zum Schloss Nymphenburg schlägt mir der MVV – neben der schlichten Tramfahrt mit einmal Umsteigen am Stachus – folgendes vor: zur Bushaltestelle Türkenstr. latschen. Mit dem 154er eine Station zur U-Bahn Universität fahren. Mit der U3 zum Sendlinger Tor. Von dort mit der U1 zum Rotkreuzplatz. Dann mit dem 132er Bus zum Steubenplatz. Und schon braucht man nur noch in die 17er Tram einzusteigen und erreicht – nach schlappen 41 Minuten inklusive 4x Umsteigen – das Schloss…

16. January 2007 at 15:48
Der Weg ist das Ziel
17. January 2007 at 12:29
ja, die Fahrplanauskunft kennt auch nicht alle U-Bahn-Stationen und schickt einen lieber weiträumig mit der Tram. Selten dämlich, wenn man diesen Empfehlungen auch noch folgt…
17. January 2007 at 13:09
Die EFA hat sehr wohl alle U-Bahn-Stationen drauf, nur schlägt sie sie default-mäßig nicht vor, wenn man von oder zu ihnen mehr als 10 Minuten Fußweg hätte. Wenn man (wie ich gestern) ausnahmsweise auf Absätzen unterwegs ist, ist das gar nicht dämlich.Man kann die persönliche Präferenz für Fußwege aber bei der EFA auch hochsetzen, dann bekäme man sogar einen (laufintensiveren) U-Bahn-Streckenvorschlag. Wunder der Technik…