Schrapp, schrapp, schrapp!

Aus meinem ansonsten phänomenal ereignislosen Dasein wurde ich heute jäh aufgeschreckt, als plötzlich und unerwartet ein Hubschrauber auf der durchaus belebten Kreuzung vor dem Hamburger WG-Balkon landete. Ein Männlein mit einem wichtig und isoliert aussehenden Rucksack sprang heraus und sogleich in ein wartendes Polizeiauto (siehe Abb.). Der Helikopter blieb dann ca. 15 Minuten mitten auf der Kreuzung stehen, bis schließlich die Polizei Männlein und Rucksack pflichtschuldig zurückgebracht hatte und der Hubschrauber entschraubte (.mov).
Seitdem ist mein Leben wieder total ereignislos, aber wenigstens kann ich jetzt beim Studieren meiner  ethischen Aufsätze zur Transplantationsmedizin von diesen tollkühnen Nieren- und Herz-Chauffeuren in ihren fliegenden Kisten träumen (wenns denn mal nicht eine Leberkassemmel war, die so starker Eile und Isolation bedurfte. Obwohl, auch das fände ich heldenhaft, solange nur scharfer Senf dabei ist!).

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