…darf natürlich dieser Nazivergleich nicht fehlen, auf den ich von Ingo und Tobi (fast zeitgleich!) hingewiesen wurde:
"Goppel hatte gestern bei einem Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Katholischen Universität Eichstätt störende Studenten mit der NS-Zeit in Beziehung gesetzt. Das Benehmen der Protestler sei ein "Hinweis auf die Intoleranz, die wir an denen beklagt haben, die uns damals in das Schlamassel gebracht haben." Mit diesem Satz wird Goppel jedenfalls im "Donau-Kurier" zitiert." (Spiegel Online)
An sich also ein normaler Nazivergleich, geradezu paradigmatisch auch das Dementi:
"Der Minister wies die Vorwürfe indes zurück. Ihm sei es darum gegangen, dass in einem demokratischen Staat die Möglichkeit des Austauschs von Meinungen und Argumenten nicht behindert werden dürfe. "Von Nazi-Vergleichen war nicht die Rede, sie sind abwegig und liegen dem Minister fern", erklärte sein Ministerium. Wenn dies jemand missverstanden habe, sei es sehr bedauerlich."
Nun bin ich aber bei der Suche nach Illustration auf ein virtuelles Schatzkästlein gestoßen: Goppels Bildergalerie! Von "Goppel mit den Kohlgrubern beim Patronatstag der Gebirgsschützen in Waakirchen" (Kommentatoren, ich warte auf ein Polt-Zitat) über "Goppel mit der bayerischen Delegation bei der Amtseinführung des Heiligen Vaters" bis "Bundespräsident fühlt sich wohl bei Laienmusikern im Ostallgäu" und "Goppel als Legionär" (!) – ein Schmankerl nach dem anderen!

14. May 2005 at 15:02
Irgendwas muss im Essen gewesen sein:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,356085,00.html
Prost!
17. May 2005 at 17:30
Sein Kommentar bgzl. der Schützen ist ja interessant. Ich war lange Jahre in einem Schützenverein, der auch eine lange Tradition in dem oberbayrischen Dorf, in dem ich aufwuchs, hat. Mir war klar, dass es neben dem Konzentrationssport, was das Schießen für mich war und ist, auch um Brauchtum geht, aber dass wir eigentlich geübt haben, um Haus und Hof bzw. den Freistaat verteidigen zu können, ist mir völlig neu. Da war ich wohl mal wieder viel zu naiv. Peinlich.