Here’s looking at you, kid

The adjective may have been overused during recent years, but really: whales are awesome.

The day I missed my first whale

We were promised the “foggiest and windiest point” of the U.S., and sorely disappointed! (To be fair, everything was covered in thick fog about 15 minutes before I took this picture. We were quite lucky.)

The beach.

Gray Whale migration is typically from December to May. There was one gray whale today, which I didn’t see because I looked the other way for a second…

What to do with Zucchini

They don’t really taste of anything, probably because they are 99% water. You can stuff and bake them. If you forgot to harvest them in their cute stage and they have managed to (within hours!) swell to gigantic proportions, you can still shred them and make mücver or bread. But is it worth it? I say: Just keep them lying around on your kitchen counter, they will come in handy at some point!

Build it and they will come

Slurp!

I put my hummingbird feeder up yesterday morning. Today, one of them already had lunch there and  in the afternoon, two territorial males were fighting for the spot. This one’s having dinner, literally an arm’s length from our front step. They are not shy at all. One of them also hovers in front of my window and tries to see what’s happening on my screen (he’s probably planning to sneak in and check out some hummingbird porn!)

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“He’s a crowd-pleasing, showstopping, wonderful, wonderful wild animal”

Wilde Orcas

Hier findet sich ein exzellenter, ausführlicher Artikel über Orcas in Gefangenschaft, speziell geht es um Tilikum (29), der letztes Jahr im SeaWorld-Park Orlando seine Trainerin getötet und auch noch zwei andere Menschen auf dem Gewissen (?) hat. Erwartungsgemäß kein Gute-Laune-Stück. Wer kommt auf die Idee, Tiere, die mitunter  Weiße Haie erlegen, zum Haustier machen zu wollen?

Ein Register der 42 Orcas, die weltweit in Gefangenschaft leben, gibt es hier, dort zu finden sind auch zahlreiche Fotos von Tilikum, der einem nach Lektüre des Artikels wirklich nur noch gründlich leid tun kann. Wenigstens eines ist tröstlich:

“In January 2002 the Miami Seaquarium stated that captive orcas are dying faster than they are being born, and as it is virtually impossible to obtain orcas captured from the wild, the business of exhibiting captive orcas may eventually disappear.” (Wikipedia)

(Bild: Wikimedia Commons)

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Good moooooooornin’ captain

Das amerikanische Maultier bzw. seinen Treiber – den mule skinner – hat Jimmie Rodgers 1930 in seinem Blue Yodel No. 8 (Mule Skinner Blues) unsterblich gemacht. Das Lied wurde unzählige Male neu interpretiert – etwa in der psychedelisch-hysterischen Version der Fendermen:

…oder der braven von Dolly Parton:

Wie es nicht anders zu erwarten war, gehört Amerika maultiermäßig zur absoluten Weltspitze. Die amerikanische Maultierindustrie (traditionell in Tennessee ansässig), hat über die Jahrhunderte Hochleistungshybriden hervorgebracht, die nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in den Weltkriegen eine wichtige Rolle spielten. Aber Obacht: Das sind  keine normalen Maultiere, sondern quasi bessere Pferde, die neben Spring- und Dressurpipipfax eben auch mal 150 Kilo tragen können, wenn’s denn sein muss. Diese amerikanischen Wundergeschöpfe waren sogar noch spät im 20. Jahrhundert ein Exportschlager:

“As part of U. S. aid to the mujahideen in the late-1980s, approximately 2,000 Tennessee mules were shipped to Afghanistan. ” (Got Mules? A celebration of Mules in Tennessee History, Tennessee State Library and Archives)

Glaubt man Susan Orlean, dann war diese Aktion allerdings ein ziemlicher Schmarrn: am Bestimmungsort angekommen, verkümmerten die Monstermaultiere nach und nach, weil man nicht das richtige Kraftfutter für sie fand; und außerdem waren die dortigen Packtierzuständigen mit den tennesseeanischen Riesen total überfordert. Der typische Packesel im Mittleren Osten ernährt sich nämlich von Zwiebelschalen, Zeitungspapier und Plastiktüten. Und sieht dementsprechend aus:

Kein kräftiges Maultier weit und breit – kein Wunder, dass das nix wird da drunten. Aber vielleicht kann hier die Technik Abhilfe schaffen:

Zugegeben: das Vieh passt nicht ganz zum altmodischen Maultierjodler. Eventuell könnte ja Lady Gaga mal einen passenden Soundtrack für die Robo-Mules des neuen Jahrtausends rausbringen…

Mähähähähääää!

Marinedelphine

Delphin "K-Dog" trainiert im persischen Golf

Im U.S. Navy Marine Mammal Program werden Meeressäuger zum Kriegs- und Sicherheitseinsatz ausgebildet. Ausprobiert hat man das seit den 60er-Jahren mit vielen Meerestieren (anfangs auch mit Belugas, Orcas, Seelefanten und angeblich sogar mit Haien), aber mittlerweile arbeitet man nur noch mit Delphinen und Seelöwen. Den Delphinen hat man beigebracht, Minen zu entdecken – während des Irakkrieges haben die emsigen Tiere im Hafen von Umm Quasr angeblich 100 Minen und Sprengsätze ausfindig gemacht. Seelöwen und Delphine werden außerdem dazu abgerichtet, schwimmende Terroristen aus Sicherheitszonen fernzuhalten. Zum Töten sind die Viecher (trotz anderslautender Gerüchte) aber angeblich nicht zu gebrauchen:

“The Navy claims that it has never trained its marine mammals for attack missions against people or ships. The Navy claims that since dolphins cannot discern the difference between enemy and friendly vessels, or divers and swimmers, this would be a haphazard means of warfare.” (Wikipedia)

(Hm, gilt das nicht auch für Menschen?) Egal, Seelöwen kann man jedenfalls dazu abrichten, Unterwasserterroristen aur relativ friedliche Art und Weise unschädlich zu machen:

“Finally, a sea lion carrying in its mouth a specially designed leg cuff attached to a rope is supposed to clamp the cuff onto the diver’s leg, allowing authorities to reel in their suspect…” (SFbay: Navy to showcase trained marine mammals in bay)

Das Marine Mammal Program hat ein vergleichsweise bescheidenes Jahresbudget von 20 Millionen Dollar.

(Bild: Wikimedia Commons)

Hellabrunn

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Holla die Seekuh!

Wenn man Tiere auf Google Maps sucht, tut man gut daran, sich an die beleibten zu halten. Also Elefanten, Wale oder Nilpferde (viele Nilpferde).

Aber jetzt das Beste: Seekühe. Genauer gesagt: karibische Seekühe, die sogenannten Manatees. Die Region um Tampa an der Westküste Floridas bezieht ihren Strom von unter anderem aus dem Kohlekraftwerk “Big Bend Power Station”. Im Abwasser dieses Industriejuwels tummeln sich im Frühjahr, wo die Küstengewässer empfindlich kalt werden, angeblich dutzende bzw. sogar hunderte verfrorene Manatees, um sich die Stummelflossen zu wärmen. Bis jetzt musste man diese Geschichte einfach nur glauben (oder auch nicht), dank Cohu könnt ihr das aber nun selbst auf Google Maps überprüfen:

Bad Griesbach ist nix dagegen! Und es kommt noch besser: die Elektrizitätswerke haben zwei Webcams eingerichtet. Man darf diese, O Wunder der Technik, sogar selbst steuern. Ob die Seekuh-Therme gerade gut besucht ist, konnte ich noch nicht feststellen – gegen die Zeitverschiebung hat man ja leider noch nix erfunden (im Januar waren angeblich mehr als 200 Stück dort…). Um den ungeduldigen Lesern die Stunde bis zum floridianischen Sonnenaufgang zu versüßen, hier noch ein selbst geschossenes Manateeporträt aus Homosassa Springs:

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